Klärschlamm-Konferenz in Rostock

Leider erst heute erreichte mich eine Information darüber, dass die IHK zu Rostock am Donnerstag, den 14.11. ab 16:00 Uhr im IHK-Gebäude eine Regionalkonferenz zum Thema „Klärschlamm“ durchführt.

Veranstaltungsdetails

Im März dieses Jahres hat die Rostocker Bürgerschaft mit knapper Mehrheit den Bau einer Klärschlammverbrennungsanlage in Rostock-Bramow beschlossen. Ebenso hat sich die Güstrower Stadtvertretung für den Bau einer solchen Anlage auf dem dortigen ehemaligen Zuckerfabrikgelände ausgesprochen. Dass eine Klärschlammbehandlung unter den gesetzlichen Gegebenheiten für unser Land erforderlich ist, steht außer Frage. Verschiedene Akteure bieten an verschiedenen Standorten hier entsprechende Lösungen für die Zukunft an. Doch welche Technologie ist ausgereifter und umweltfreundlicher? Welche Auswirkungen haben beide Standorte und Konzepte auf die regionale Wirtschaft?
Im öffentlichen und gesellschaftlichen Raum um Rostock wird das Für und Wider einer Verbrennungsanlage kontrovers und teils emotional diskutiert. Um die verschiedenen Argumente – auch aus wissenschaftlicher Sicht – sachlich darzulegen und den aktuellen Stand zum Bau und Betrieb der Anlagen zu erfahren, werden wir am 14. November 2019 unsere diesjährige Regionalkonferenz für die Region Rostock durchführen, zu der wir Sie herzlich einladen.
  • Begrüßung,  Klaus-Jürgen Strupp, Präsident der IHK zu Rostock
  • Möglichkeiten und Herausforderungen der Klärschlammverwertun,Prof. Dr. mont. Michael Nelles, Professor für Abfall- und Stoffstromwirtschaft an der grar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät der Universität Rostock, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Deutschen Biomasseforschungszentrum gGmbH (DBFZ), Leipzig
  • Zukunft der Klärschlammverwertung in Deutschland, Gregor Timmerhaus, Prokurist REMONDIS Aqua Stoffstrom GmbH & Co. KG
  • Bau und Betrieb einer Klärschlammverbrennungsanlage in Rostock – wie ist der aktuelle Stand?, Klaus Rhode, Geschäftsführer der Klärschlamm-Kooperation Mecklenburg-Vorpommern GmbH
  • Bau und Betrieb einer Klärschlammverbrennungsanlage in Güstrow – wie ist der aktuelle Stand?,Björn Rudolph, Geschäftsführer Stadtwerke Güstrow GmbH
  • Diskussion mit den Referenten und dem Publikum

Da sind zwar die Verbrenner unter sich, aber Engagierte und Interessierte sollten dennoch hingehen. Aktuell (12.11. 18:00 Uhr) sind noch Plätze frei, aber man muss sich online anmelden! Die Teilnahme ist kostenlos.

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Umsonst gehackt!

Unsere „alte“ Webseite wurde 2008 gehackt. Wir haben uns damals nicht die Mühe gemacht, die entfernten Beiträge wieder einzustellen, sondern statt dessen diesen Blog ins Leben gerufen.

Entfernt wurden damals die Links zu Informationen von Dr. habil. Uwe Lahl  führten. (Lahl war damals Abteilungsleiter für Imissionsschutz im Bundesumweltministerium und ist heute ordentlicher Professor an der Technischen Universität Darmstadt, Institut IWAR. Fachgebiet Abfalltechnik) .

Schlecht gehackt, denn die Informationen selbst sind noch da und der Lahl’sche Text ist auch unabhängig von unserer alten Webseite im Internet auffindbar. Selbst ein Informationsblättchen aus damaliger Zeit kann noch nachgelesen werden.

Jetzt soll die Rostocker Müllverbrennungsanlage „nachgenehmigt“ werden – mit der alten SNCR-Rauchgasentstickung statt einer leistungsfähigeren, klimafreundlicheren SCR-Anlage. Das SNCR-Verfahren ermöglicht nicht nur Ammoniakschlupf, sondern auch Lachgasemissionen. Und Lachgas ist ein noch viel schlimmerer Klimakiller als CO2!

Auch deshalb wies Lahl  bereits 2007, also noch vor Abschluss der „Änderungsgenehmigung“ für die Rostocker Müllverbrennung, auf die Notwendigkeit hin, das SCR-Verfahren auch bei der Müllberbrennung einzusetzen:

„Währendes für Abgasbehandlungssystem mit SCR-Technik in der Regel relativ problemlosmöglich sein dürfte, den neuen Grenzwert einzuhalten, gilt dies nicht für die SCNR-Technologie. Daher ist es insbesondere im Fall von anstehenden Neuinvestitionenanzuraten, auf SCR-Technik zu setzen“.

Das war 2007. Wieso steht dann 2019 wieder die SNCR-Technologie zur Debatte? Deshalb:

Die Reduzierung der NOx-Emissionen der vorhandenen MVAs auf einen Monatsmittelwert von 100mg/m³ würde eine Emissionsminderung von 6000 bis 7000Mg/a bringen. Die Minderungskosten würden nach ganz groben Schätzungen des Umweltbundesamtes bei 50 Mio. € pro Jahr liegen und die spezifischenBehandlungskosten je Mg Abfall um 2,50 € steigern.

Eben.

Alles weitere wie genannt auf www.noburnblog.de.

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NUR ein Leserbrief an die OZ

Nur ein Leserbrief an die OZ, der auf einen OZ-Beitrag vom 7.10.2019 bezug nimmt:

Fragen über Fragen

  1. „In Bramow sollen 100 000 Tonnen Klärschlamm pro Jahr emissionsarm verbrannt werden.“ Was meint „emissionsarm“? Wenn man Organik (also kohlenstoffhaltiges Material) verbrennt, dann entsteht aus jedem Atom Kohlenstoff ein Molekül CO2. Das gilt für Kohlen wie für Klärschlamm! Klärschlamm-VERBRENNUNG ist ein Schlag ins Gesicht für alle, die sich ehrlich für mehr Klimaschutz engagieren!
  2. „Bisher werden die Abfälle nach Hamburg, Leipzig oder bis ins Ruhrgebiet gefahren.“ Das gilt nur für den Rostocker Klärschlamm, weil der durch das Rostocker Steinkohlekraftwerk durch Quecksilber belastet ist. Also ¾ der Schlämme, die künftig in Rostock verbrannt werden sollen, werden bislang vor Ort landwirtschaftlich verwertet.

  3. Es „profitieren die Vortrocknungsstandorte von der überschüssigen Abwärme“. Wer nachfragt, der erfährt, dass es an den Vortrocknungsstandorten keine überschüssige Abwärme gibt (anders als beim Rostocker Steinkohlekraftwerk). Sie kann vor Ort zur Fernwärmeversorgung, Beheizung von Faultürmen und anderem genutzt werden.
  4. „Die größte Stadt des Landes kann so ihre ökologische Klimabilanz bei der Erzeugung von Fernwärme entscheidend verbessern“. Indem sie auf die Nutzung der überschüssigen Abwärme aus dem Steinkohlekraftwerk (läuft bis 2018) verzichtet und dafür dafür teilweise über mehr als hundert Kilometer Klärschlamm heran karren lässt? Die KKMV sollte diesen unglaubwürdige Behauptung durch eine Ökobilanz über alle Prozessstufen belegen müssen!
  5. „Für die beteiligten Kommunen und ihre Bürger bedeute dies … Mitsprache und Planungssicherheit in Sachen Klärschlammverwertung“. Eben nicht! Selbst in die Gründung der KKMV GmbH war die Rostocker Bürgerschaft nicht einbezogen. Sie erfolgte in aller Stille außerhalb der Kommunalvertretungen. Die Rostocker Bürgerschaft durfte lediglich bezüglich des Standortes für den Klärschlammofen ihre Meinung kundtun. Was angesichts klimafreundlicher Alternativen zur VERBRENNUNG und des nun von der Bürgerschaft ausgerufenen Klimanotstandes mehr als befremdlich angesehen werden muss.

Noch immer ist es nicht zu spät, diese vermeidbaren CO2-Emissionen zu verhindern. Alle vorbereitenden Aktivitäten finanzieren wir Bürger ohnehin über unsere „Schmutzwasser-Abgabe“. Die gesamte Finanzierung und Refinanzierung der klimaschädlichen Verbrennung müssen wir auch über diese Abgabe bezahlen, die zwangsläufig exorbitant ansteigen wird.

Deshalb ist es auf jeden Fall besser, die Arbeiten zu stoppen – es wird einfach billiger und es ist gleichzeitig klimaschützend!

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Rostocker Klimarettung

Die Rostocker Bürgerschaft hat den Klimanotstand ausgerufen und will ihn nun so rasch wie möglich – und natürlich erfolgreich – beenden. Unter anderem durch diese Maßnahmen:

  1. Die Dächer der Wetterschutz-Unterstände an den ÖVP-Haltestellen begrünen. Eine umwerfende Idee, zumal diese Unterstände großen Werbefirmen gehören und die Stadt gar keinen Einfluss auf die erträumte Umgestaltung der Dächer hat. Und wer pflegt die grünen Dächer – vor allem in Zeiten großer Hitze? Der Umweltausschuss der Rostocker Bürgerschaft weiß es: Die Pflanzen können sogar Feinstaub filtern…
  2. Auf kommunalen Gebäuden Solarstrom erzeugen. Grandiose Idee! Ganz neu! Ohne Notstandsbeschluss wäre unser Umweltsenator nie darauf gekommen!
  3. Mehr Bäume pflanzen. Genial! „Wolfgang Nitzsche (Linke) fordert beispielsweise, dass die Stadt ihre Ackerflächen nicht mehr an Landwirte verpachten, sondern dort neue Bäume pflanzen soll. Schließlich würden Bäume in Größenordnung das klimaschädliche Kohlenstoffdioxid aus der Luft filtern.“ Dr. Nitzsche muss es wissen, schließlich ist er promovierter Chemiker und hat sich als solcher früher engagiert für die Müllverbrennung im Rostocker Überseehafen eingesetzt. Wie viele Bäume müssen zusätzlich gepflanzt werden, um allein das durch die Müllverbrennung entstehende CO2 zu binden, Dr. Nitzsche? Und warum wurden diese Bäume nicht schon vor Baubeginn der MVA gepflanzt, damit sie bei deren Inbetriebnahme hinreichend groß waren und das CO2 binden konnten?
  4. Keine Plastikverpackungen mehr in Rostock: Nach dem Willen unseres Umweltsenators „soll Rostock eine eigene Satzung erarbeiten – und Einweg-Plastikverpackungen komplett verbieten. ‚Alle warten darauf, dass ‚die da oben‘ etwas entscheiden. In der Zwischenzeit landet immer mehr Plastikmüll auf Deponien oder als Mikroplastik im Meer. Wir müssen da ein Zeichen setzen.’“ Plastikmüll auf Deponien? Wie viele Jahrzehnte hat  unser Umweltsenator da verschlafen?
  5. E-Scooter als Klimaretter, denn „eine der Hauptquellen für CO2 in Rostock ist und bleibt der Verkehr.“ Da kannste was lernen. Nicht das Steinkohlekraftwerk oder die große Müllverbrennungsanlage (beide im Überseehafen) oder die zukünftige große Klärschlammverbrennungsanlage mitten in Rostock oder auch die Fernwärme-Erzeugung mittels Erdgas sind die CO2-Hauptquellen in Rostock, sondern der Verkehr?
  6. Noch eine geniale Idee: Die „Küstenlotterie“. Und noch ein kluger Politikmensch, der weiß, wie man den Klimawandel stoppen kann: „„Durch die Lotterie werden die Bürger angeregt, ihre Strände und somit auch das Meer sauber zu halten“, sagt Linken-Fraktionschefin Eva-Maria Kröger.“ Der am Strand gesammelte Müll wird anschließend in der MVA verbrannt. Ganz sicher CO2-frei.

So rettet Rostock sich und die Welt. Oder seht ihr Leser das etwa anders? Die Kommentarfunktion ist freigeschaltet!

 

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How dare you?! Wie könnt Ihr es wagen?!

Im März diesen Jahres hat die Mehrheit der („alten“) Bürgerschaft den Weg frei gemacht für eine Verbrennung von kommunalen Klärschlämmen aus halb Mecklenburg. Gegen alle Sachargumente, gegen alle CO2-freien alternativen (und kostengünstigeren!) Verfahren. Gegen die Empfehlungen des Weltklimarates in seinem Bericht „SR 1.5“ aus dem Herbst 2018. So, als wäre der Klimawandel nicht existent. Die Grünen, Die Linke und die SPD – allesamt Klimaleugner?

In dieser Woche beschloss das gleiche Trio (in der „neuen Bürgerschaft“) die Ausrufung des „Klimanotstandes“ in Rostock, entgegen aller Vernunft, entgegen ihrem eigenen Handeln zugunsten einer Klärschlamm-Verbrennung, entgegen den Argumenten der CDU-Fraktion, entgegen dem Angebot von unserem OB, innerhalb von 99 Tagen handfeste Vorschläge für mehr Klimaschutz in Rostock vorzulegen.

Wie kann man eine derartige Widersprüchlichkeit erklären oder kommentieren? Die Worte, die mir einfallen, sind alle heftig justiziabel. In meiner Hilflosigkeit greife ich auf einen TAZ-Artikel zurück:

Es war ein Satz für das Wörterbuch des immer noch jungen 21. Jahrhunderts, ein Satz, der eine Welt zum Einstürzen bringen könnte, wenn diese Welt dafür bereit wäre: „How dare you“, sagte Greta Thunberg in ihrer Rede bei der Uno in New York diese Woche – es war das „Yes, we can“ der Generation Greta, und nicht so sehr Wut, Enttäuschung oder Verletzung trieb diese Rede, trieb diesen Satz an, sondern etwas, für das es ein altmodisches deutsches Wort gibt: Entrüstung.

Wie kann es sein, sagte sie, wie könnt ihr es wagen, sagte sie, wer gibt euch das Recht, sagte sie, unsere Welt zu zerstören – und die Wachheit, die Wundheit, die Direktheit, mit der sie es sagte, machte klar, wie verstellt, verdreht, verlogen die Worte derjenigen sind, die eine rhetorische Rüstung tragen, die sich verstecken hinter Begriffen von Wahrheit, von Politik, von Rationalität, die längst brüchig geworden sind vor dem Hintergrund der Klimakrise, und je länger sie sich verstecken, desto mehr verlieren sie an Legitimität1.

Wen haben wir da gewählt, wir Wähler der GRÜNEN, der LINKEN und der SPD? Lasst uns „unsere“ Abgeordneten fragen, was sie sich dabei gedacht haben. Lasst uns fordern, dass sie den unsäglichen Standortbeschluss zurücknehmen. Lasst uns fordern, dass sie sich sachkundig machen und das Gespräch mit uns Bürgern suchen, bevor sie sich erneut und diesmal für ein klimafreundliches Verfahren entscheiden! Denn nur wir Bürgern finanzieren das ganze Geschehen über unsere „Schmutzwassergebühr“. Die wird durch die beabsichtigte Klärschlamm-VERBRENNUNG sehr ansteigen. So werden wir durch die Klärschlamm-Verbrennung nicht nur eine vermeidbare Beschleunigung des Klimawandels erdulden müssen, sondern auch große, vermeidbare finanzielle Belastungen erfahren. Beides muss nicht sein!

Lasst uns handeln, noch ist es nicht zu spät!

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Am 20.9. ist Klimastreiktag!

Viele sind dabei!

LobbyControl schreibt uns:

Wir bei LobbyControl sind zwar keine Umweltorganisation und auch keine Klima-Expert*innen. Über die Wege zu mehr Klimaschutz gibt es unterschiedliche Ansichten. Aber wir wissen, dass die Welt auf eine globale Klimakrise zusteuert. Und klar ist auch, dass mächtige Lobbyakteure in den vergangenen Jahrzehnten Veränderungen in der Klimapolitik immer wieder verzögert und verwässert haben, darunter die Autoindustrie. Aber genau das können wir uns nicht mehr leisten! Die Klimakrise ist ein dringendes Menschheitsthema. Sie geht uns alle an. Deshalb beteiligen wir uns als LobbyControl am morgigen Klimastreik.

Campact schreibt an alle, die schon einmal Kontakt zu Campact hatten:

Von Tromsø in Norwegen bis Kapstadt in Südafrika, von Tijuana in Mexiko bis Tokio in Japan – weltweit sind am 20. September Millionen auf den Straßen, damit wir beim Klimaschutz im letzten Moment das Ruder noch rumreißen. Sorgen Sie mit dafür, dass auch Rostock bunt und lautstark mit dabei ist!

… „Es reicht nicht mehr, dass nur wir jungen Menschen streiken“, sagt Jakob Blasel, 18 Jahre, Aktivist von Fridays for Future. „Alle müssen jetzt mitmachen, denn es geht um die Zukunft unseres Planeten.“

… „Wenn genug Menschen mitmachen, könnte der 20. September ein Wendepunkt sein,“ sagt Jakob. Zu Recht. Denn selten war Protest so optimal terminiert. Am gleichen Tag entscheidet die Regierung über ihr Klimaschutzpaket. Sie will die wichtigen Fragen knacken: Ob wir ein Klimaschutzgesetz bekommen. Wie schnell der Kohleausstieg geht.

… Überall im Land versammeln sich am Freitag, den 20. September Rentner*innen, Berufstätige und Familien mit ihren Kindern. Schüler*innen, Auszubildende und Student*innen. Manche können sich nur zwei Stunden frei nehmen, schauen während der Mittagspause vorbei. Jeder Mensch, jedes Plakat zählt: Auch bei Ihnen um die Ecke ist was los – machen Sie den Protest stark, kommen Sie vorbei.  Rostock, Hauptbahnhof, 13 Uhr

 

Mehr zum Klimastreiktag in Rostock u.a. hier:

Nach dem 20.9. geht es zügig weiter:

  • Klima-Aktionstag am Sonntag, 22. September in der Langen Straße, 12:00 – 17:00 Uhr mit gaaanz vielen Akteuren. Pro Recycling e.V. ist natürlich auch dabei. Lasst es Euch nicht entgehen!
  • Klimaprotest am Mittwoch, 25. September 2019 von 15:00 bis 17:30 auf dem Neuen Markt – Klimanotstand jetzt!

Dranbleiben! Mitmachen!

Auch lesenswert:

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Jeder für sich?

Unlängst erhielt unser Verein „Pro Recycling e.V.“ eine interessante Einladung:

Liebe Freunde, Genossen und Umweltschützer,

ich lade Euch/Sie herzlich ein zur Gesprächsrunde zum Kampf gegen die drohende Umweltkatastrophe, was zu einer wesentlichen Überlebensfrage der Menschheit geworden ist. Alle, die diesen Kampf führen wollen, müssen sich zusammentun und dabei auch ungeklärte Fragen bzw. Differenzen klären. Dem soll diese Gesprächsrunde dienen.

Alle Umweltkämpfer sind herzlich eingeladen!

Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands

und REBELL Rostock

Beteiligen wir uns am Protest und Streiktag am 20. September gegen die drohende Umweltkatastrophe!

Natürlich bin ich hingegangen – und war der einzige Gast. Kein Grüner, kein Vertreter der Umweltverbände, keiner von F4F, auch kein Landwirt… Man könnte die Aufzählung noch fortsetzen, aber was soll’s. Jeder stirbt für sich allein. Die Menschen sind nicht lernfähig!

Kurzmitteilung | Veröffentlicht am von | Verschlagwortet mit , , , , , , | Kommentar hinterlassen