Geht doch!

Während die einen noch hemmungslos verbrennen, graben die anderen zwecks Rohstoff-Rückgewinnung die alten Deponien auf.
Nach dreijähriger, interdisziplinärer Forschungstätigkeit liegt jetzt ein Leitfaden für das „Urban Mining“ vor, berichtet der europaticker.de:

Allein in Deutschland wurden zwischen 1975 und 2005 etwa 2,5 Milliarden Tonnen Siedlungsabfälle deponiert. Die Kosten für die Stilllegung und Nachsorge dieser bundesweiten Ablagerungen belaufen sich – seriösen Schätzungen folgend – in den nächsten Jahren auf mehrere Milliarden Euro. Gleichzeitig steigen die Kosten für Primarenergieträger und Rohstoffe, die sich weltweit verknappen. Nicht zuletzt könnten die geräumten Flächen vor allem in Ballungsräumen einer neuen und sinnvolleren Nutzung zugeführt werden…

Die Ergebnisse der Versuche sind positiv ausgefallen. Die großtechnischen Anlagen können – mit entsprechenden Modifikationen – das sogenannte Deponat und die darin enthaltenen Wertstoffe für eine weitere stoffliche oder thermische Verwertung aufbereiten.

Bis auf den kleinen Schönheitsfehler der auch genannten „thermischen Verwertung“ ist das zweifellos ein richtiger Schritt  zu einer zukunftsfähigen Kreislaufwirtschaft!

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