Einladung zur Informationsveranstaltung „Quecksilber“

Liebe Mitglieder, Einwender, Mitstreiter, Freunde und Sympathisanten,

zur Veranstaltung
„Alternativen zur Klärschlammverbrennung – Kreislauf geht anders und ohne Quecksilber in der Luft“

laden die Landtagsfraktion B90/GRÜNE und der Verein “Rostocker Initiative für eine zukunftsfähige Kreislaufwirtschaft und gegen Müllverbrennung e.V.” herzlich ein.

Veranstaltungstag und Zeit: 29.02.2016 von 17:00 bis 19:00 Uhr

Veranstaltungsort: Internationales Begegnungszentrum Rostock e.V., Bergstraße 7a, 18057 Rostock

Als Gäste begrüßen wir Peter Meiwald, MdB B90/GRÜNE und Herrn Dr. Stegemann, Leiter des Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Geologie und Frau Gödicke von der Eurawasser.

Wir brauchen ökologische sowie ökonomische Alternativen für den IST-Status und die Klärschlammverbrennung: Schadstoffeinträge an den Quellen reduzieren! Nachhaltige Kreislaufwirtschaft auch für Klärschlamm!

Mit herzlichen Grüßen
Vorsitzender Dr. med. Marcus-Heinrich von Stenglin, Rostocker Initiative… e.V.

PS. Wer noch nicht die Aufführung „Ein Volksfeind“ im Volkstheater Rostock besucht hat, sollte den nächsten Termin am Sonnabend, den 20.2. nutzen – es könnte sein, dass dann auch das Problem der Quecksilberbelastungen in und um Rostock zur Sprache kommen.

Advertisements

4 Gedanken zu „Einladung zur Informationsveranstaltung „Quecksilber“

  1. Pingback: Ohne lebendige Kultur hat auch die Warnowregion keine Chancen | Die Warnowregion

  2. Die „Ostsee-Zeitung“ berichtet am 23.2., dass der Reriker Firma Rotaria Energie- und Umwelttechnik GmbH die Entwicklung einer Phosphat-Rückgewinnung aus dem Klärschlamm gelungen ist (http://www.ostsee-zeitung.de/Region-Rostock/Bad-Doberan/Rotaria-Ingenieure-bauen-Weltneuheit). Ein Argument mehr gegen eine bedingungslose Klärschlammverbrennung. Vielleicht hören wir hierzu mehr auf der Veranstaltung am 29.2.16.

    Darüber hinaus darf und sollte man auch fragen, wie sich die Klärschlammverbrennung mit den Zielen und Vereinbarungen der UN-Klimakonferenz in Paris 2015 verträgt!

    Gefällt mir

  3. Hier ist die Wortmeldung im Theaterstück „Ein Volksfeind“ am 20.02.2016 zum Nachlesen:

    Herr Oberbürgermeister,
    sehr geehrter Herr Dr. Stockmann,
    wir von der „Rostocker Initiative für eine zukunftsfähige Kreislaufwirtschaft und gegen Müllverbrennung“ möchten und müssen darauf hinweisen, dass es noch andere und bedenklichere Gesundheitsgefahren für die Bürger und Besucher dieser Stadt gibt. Als symptomatisch für die komplexe Belastung nenne ich hier nur das Quecksilber.
    Quecksilberbelastungen der Luft gibt es in Rostock seit Betriebsbeginn des Kohlekraftwerkes im Jahr 1994, denn Quecksilber ist unvermeidlich in der Steinkohle enthalten und gelangt über den Schornstein des Kraftwerkes in die Luft. Rostock hätte das modernste Kraftwerk der Welt bekommen können, aber die Investoren entschieden sich für einen Typ, der schon bei Vorhabensbeginn völlig veraltet war und nur einen Wirkungsgrad von 43 % erreicht. Dementsprechend viel Kohle wird gebraucht und Quecksilber emittiert. Es gelangt auf die landwirtschaftlich genutzten Flächen, in die Gärten und die Gewässer, auf den Badestrand und die Kinderspielplätze. Von den befestigten Flächen spült der Regen es in die Kanalisation. Dieser Anteil findet sich letztendlich im Klärschlamm wieder, der deshalb nicht mehr landwirtschaftliche verwertet werden darf und in Zukunft verbrannt werden soll. Schwant Ihnen was?

    Seit 2009 gibt es eine zweite Quecksilberquelle in Rostock direkt neben dem Steinkohlekraftwerk: Die Müllverbrennungsanlage von Vattenfall, verschämt „Sekundärbrennstoff-Heizkraftwerk“ genannt. Wie viel Quecksilber hier über den Schornstein in die Luft geblasen wird, bleibt unerfindlich, denn nur ein einziges Mal im Jahr und erst nach Vorankündigung werden die Quecksilberbelastungen und anderen Schadstoffe gemessen. Für andere Standorte haben die dortigen Bürger eine ständige Quecksilberüberwachung erkämpft in Kombination mit einer sofortigen Abschaltung des Müllofens, wenn der erlaubte Grenzwert überschritten wird. Aber in Rostock kämpft die Bürgermehrheit nicht – nicht für’s Theater und auch nicht für ihre eigene Gesundheit.

    Der Fairnis halber sei angemerkt, dass die Genehmigung für beide Anlagen von staatlichen Stellen erteilt wurde. Aber die Stadt hat nicht widersprochen, im Gegenteil. Herr Oberbürgermeister! Ihr Umweltamt sagte der Öffentlichkeit anlässlich des Betriebsbeginns, „die Luft, die aus dem Schornstein der Müllverbrennung kommt, ist sauberer als die Umgebungsluft“. Kann man verantwortungsloser lügen?

    Jetzt kommt die dritte, letzte und schlechteste Nachricht: Weil der quecksilberbelastete Klärschlamm nicht mehr auf den Acker darf, soll er nun verbrannt werden. Das bedeutet ständig steigende Quecksilbergehalte in der Luft und auf dem Boden, denn zum aus dem Klärschlamm wieder freigesetzten Quecksilber kommen ja die neuen Mengen aus dem laufenden Betrieb von Kraftwerk und Müllverbrennung!

    Herr Oberbürgermeister! Angesichts dieser ständig steigenden Quecksilberbelastungen (und das ist nur ein Schadstoff von vielen, den die MVA freisetzt) sei die Frage erlaubt, an wen die vielen neuen Wohnungen, die geplant oder schon im Bau sind, vermietet werden sollen?
    Wer mehr zum Thema erfahren möchte, der ist herzlich eingeladen zu einer Informationsveranstaltung am 29. Februar – die Informationen hierzu liegen an der Garderobe aus.

    Herzlichen Dank für Ihre Geduld und ihre Aufmerksamkeit! Ihre Dr. Ursel Karlowski und Dr. Günter Hering von der „Rostocker Initiative…“

    Gefällt mir

  4. Pingback: Sie haben es getan! | VTR BLOG

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s