Fakt ist: Es wird immer noch zu viel Müll verbrannt

Mittelbayerische Zeitung (Regensburg) zu Müll/Recycling

Müll ist ein großes Geschäft. Und ein unübersichtliches für den Verbraucher. Genauso unübersichtlich ist für ihn der Umgang mit all den Reststoffen und Verpackungen. Je nach Wohnort hat es der Bundesbürger mit nicht ganz einfachen bis hin zu höchst komplizierten Sortierungsanforderungen zu tun. Es ist umfassendes Fachwissen gefragt, um etwa am Wertstoffhof die PP-Kunststoffe auf keinen Fall mit PS-Plastik oder gar PE-Material zu vermischen. Wer dann noch alte Farbeimer, Töpfe oder Kunststoffspielzeug nicht einfach in die Restmülltonne treten will, steht vor echten Herausforderungen.

Fakt ist: Es wird immer noch zu viel Müll verbrannt, zu wenig recycelt und viel zu wenig vermieden. Daran wird leider auch das neue Verpackungsgesetz wenig ändern. Vor allem deshalb, weil es die Entsorgung kaum vereinfacht. Wer schon einen Kellerraum mit 15 verschiedenen Behältern fürs Recycling reservieren muss und immer wieder vor der Frage steht, wohin jetzt welches Teil genau gehört, der wird beim besten Willen scheitern und irgendwann doch seine Rettung im gewöhnlichen Hausmüll finden. Zur Strafe gibt es ein schlechtes Gewissen.

erschienen am: 2017-04-03 im europaticker

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