Ehrenamtsfreuden

Heute haben wir zu zweit Faltblätter verteilt, in Krummendorf. Es war sehr windig und der Ort ist weit auseinandergezogen. Also musste man das Auto immer mal wieder parken. Eine Nebenstraße war so schmal, dass ich den Wagen etwas auf einem noch unfertigen Grundstück (quasi Bauplatz vor dem Haus) abstellte. Plötzlich kam ein sehr junges weibliches Wesen mit wildem Geschrei herbei, sprang umher wie Rumpelstilzchen und schrie unentwegt: „Das ist ein Privatgrundstück! Das ist ein Privatgrundstück!“ Da war ich schon im Wegfahren.

Es ist ja nichts Neues, dass die meisten Mitmenschen diejenigen (wenigen), die Ehrenamtsarbeit leisten, für blöd halten. Aber beim nächsten Halt tauchte ein Pkw auf, besetzt mit dem Rumpelstilzchen und einem Mann, der direkt auf mich zukam. Ich hätte seine Frau beleidigt (damit meinte er das Rumpelstilzchen). Seine verbalen Drohungen gingen bis zum „Schädel einschlagen“ – und er meinte es offensichtlich ernst. Und überhaupt, man sehe es ja an seinem und meinem Auto – er habe viel mehr Geld.

Dass wir die ganze Aktion nur für Ihn, seine Frau und seine Nachbarn machten, auf die Idee kam er nicht.

Gefunden bei Pinterest

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