Betriebsausflug mit Schlenker?

Das Vorhaben, mal eben so für drei Tage nach Zürich zu fahren und das aus der Stadtkasse bzw. vom Gebührenzahler finanzieren zu wollen, stößt auf immer mehr Bedenken. Die Ostsee-Zeitung hat dazu einen sehr kritisch-sachlichen Artikel veröffentlicht, den wir für unbedingt lesenswert halten.

Und jetzt kommen wir und machen angesichts unserer grundsätzlichen Ablehnung der Kaffeefahrt nach Zürich einen Verbesserungsvorschlag für diese „Lustreise“? Ja, weil es vielleicht unsere arglosen Bürgerschaftsabgeordneten zu einem ausgewogeneren Blick auf die Klärschlammproblematik verhilft.

Unser Vorschlag: Vorausgesetzt, das Vorhaben wird trotz aller Vorhaltungen und Bedenken durchgeführt, sollte die Rücktour um etwa 2 Stunden verlängert werden, um einen Zwischenstop in Linz-Unkel oder in Homburg einzulegen. Dort läuft jeweils eine Pyrolyse-Anlage, die den Empfehlungen des Weltklimarates entspricht und den Klärschlamm nicht verbrennt, sondern in „Pflanzenkohle“ umwandelt (https://www.pyreg.de).

Zwei Stunden mehr und ein Zwischenstop von maximal 2 Stunden sollten es den Veranstaltern und den Tour-Teilnehmern wert sein, um eine klimafreundliche Alternative kennenzulernen angesichts des Gesamtaufwandes und vor allem wegen der Konsequenzen für das Klima und die künftigen Abwasserentsorgungs-Kosten.

Hic Rhodos, hic salta!

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