Einfach mal hingehen!

Die Ostsee-Zeitung führt aus Anlass der Europawahl einen (eigentlich mehr als einen)  „Politischen Salon“ mit Kandidaten zur Europawahl durch.

Der erste Salon findet bereit am Sonntag, den 07.04.2019 ab 16:00 Uhr im Medienhaus der OZ (Rostock, Richard-Wagner-Straße 1a) statt.

Man könnte ja einfach mal hingehen und eine grüne Kandidatin fragen, wie sie sich – ganz unabhängig von ihren fachlichen Schwerpunkten – im EU-Parlament zum Ressourcen- und Klimaschutz positionieren will.

  • Wie steht sie beispielsweise zu den Argumenten derjenigen, die einen merklichen Einfluss menschlichen Handelns auf das Klimageschehen bestreiten?
  • Wie wertet sie die Empfehlung des Weltklimarates (im jüngsten Bericht SR 1.5), organische Abfälle grundsätzlich zu carbonisieren (d.h., durch geeignete Verfahren in ein kohleähnliches Produkt umzuwandeln), statt sie weiterhin landwirtschaftlich zu nutzen oder zu kompostieren oder gar zu verbrennen?
  • Wird sie sich für EU-weite Verhaltensregeln zur grundsätzlichen Carbonisieirung von organischen Abfällen einsetzen?
  • Kann man durch Verbrennung „grüne“ Energie erzeugen?

Natürlich sollten die Fragen immer die globale Klimaproblematik oder die EU-Ebene betreffen, wir können eine Kandidatin für das EU-Parlament also nicht direkt auf das unglückliche Verhalten der Rostocker Grünen zur hiesigen Klärschlamm-Verbrennung hinweisen/befragen – dann muss sie passen. Aber Klimaschutz funktioniert ohnehin nur global, also lasst uns fragen!

Für Eure Fragen und Eure Bewertung der gegebenen Antworten steht wie bei allen Einträgen in diesem Blog das nachstehende Kommentarfeld zur Verfügung.

Wer andere EU-Kandidaten befragen will, sollte sich folgende Termine notieren:

Nicola Beer (FDP) am 15. April um 18 Uhr

Katarina Barley (SPD) am 14. Mai um 19.30 Uhr

Helmut Scholz (Linke) am 21. Mai um 18 Uhr

Angefragt wurden auch Jörg Meuthen (AfD) und Manfred Weber (CSU). Die Termine hierfür stehen noch nicht fest.

Eine Anmeldung für den Politischen Salon ist nicht erforderlich.

Leser-Fragen an die Kandidaten können schon im Vorfeld per E-Mail an chefredaktion@ostsee-zeitung.de eingereicht werden.

 

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